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Nr. 6573

Farbholzschnitt: "Fische" von 1952

Kurt Bunge (1911 - 1998)
50er Jahre
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Farbholzschnitt auf chamoistonigem Papier, im unteren Bildbereich rechts mit Bleistift handsigniert und datiert (19)"52", links betitelt "Fische" und auflagenbezeichnet "12/50". Blattmaße ca. 56 x 39,5 cm, geringe bis allenfalls moderate Alters-, Griff- und Lagerspuren. WV-Nr. 15.

Abgebildet auf S. 33 in "Kurt Bunge - Holzschnitte", herausgegeben von Angela Dolgner und Dorit Litt, Fliegenkopf-Verlag Halle 1996.

zu Kurt Bunge (zitiert aus Wikipedia): "Von 1928 bis 1933 studierte Bunge an der Kunstschule Burg Giebichenstein Halle (Saale) bei Charles Crodel und Gerhard Marcks. Ab 1933 arbeitete er bis 1940 als Restaurator beim Konservator für Denkmale der Provinz Sachsen. Durch die Förderung durch Carl Georg Heise aus Hamburg konnte er eine Studienreise nach Italien unternehmen. 1940 wurde er in den Kriegsdienst berufen und war bis 1945 Soldat. Von 1945 bis 1950 leitete er die Restaurierungswerkstätten beim Landeskonservator für Denkmalpflege des Landes Sachsen-Anhalt. 1950 nahm er eine Dozentenstelle an der Kunsthochschule Giebichenstein an. Er übernahm die Schüler von Charles Crodel nach dessen Weggang nach München, später kamen auch ehemalige Schüler von Erwin Hahs dazu. Seine erste Ausstellungsteilnahme war 1956 an der 1. Internationalen Graphikausstellung im Victoria and Albert Museum in London. 1957 erhielt er die Professur und trat 1958 dem Deutschen Künstlerbund bei. 1959 zog er von Halle nach Kassel und war ab 1976 Mitglied der Darmstädter Sezession. Bunge war unter anderem Lehrer von Dieter Rex, Otto Möhwald, Hannes H. Wagner und Klaus von Woyski."

Weitere Literatur zu Kurt Bunge siehe u.a.: "Im Spannungsfeld der Moderne, zehn Maler aus Halle", herausgegeben von Dorit Litt und Katja Schneider, Stiftung Moritzburg, Halle 2004. "Verfemte Formalisten, Kunst aus Halle (Saale) 1945 bis 1963", hrsg. von Dorit Litt und Matthias Rataiczyk für den Kunstverein "Talstrasse" e.V. 1998; "Kurt Bunge zum 80. Geburtstag", herausgegeben von der Burg Giebichenstein - Hochschule für Kunst und Design, 1991; "Strandbilder - Mythos Hallesche Malerei", herausgegeben von der Stiftung der Saalesparkasse 2010.