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Nr. 2922

Handzeichnung: Zirkusszene

Carl Marx (1911 - 1991)
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Filigrane Federzeichnung mit blauer Tusche auf Velin, rechts unten monogrammiert. Blattmaße ca. 30 x 20,7 cm, geringe Alters-, Lager- und Griffspuren, am linken Rand moderat knittrig. Undatiert, wohl Ende der 1970er Jahre.

zu Carl Marx (zitiert von Wikipedia 06/10): "Marx wurde als Sohn eines Müllers und organisierten Arbeiters geboren. Nach dem Besuch der Mittelschule in Dessau beginnt er dort 1926 eine Lehre als Dekorationsmaler. 1927 tritt in die Sozialistische Arbeiterjugend ein. Nach Abschluss seiner Lehrausbildung 1929 beginnt er eine bis 1930 dauernde Wanderung durch Österreich und die Schweiz, auf der er auch am internationalen Jugendtag in Wien teilnimmt. 1931 bis 1933 erfolgt sein Studium am Bauhaus in Dessau und Berlin. Nach deren Schließung ist er 1933 bis 1935 arbeitslos in Dessau. Zwischen 1935 und 1938 nimmt er eine Tätigkeit als Anstreicher an. 1938 wird er zum Bau des Westwalls zwangsverpflichtet (Dauer bis 1939). 1940 wird er in den Kriegsdienst eingezogen. Aus diesem wird er nach Verwundung 1942 als Schwerbeschädigter entlassen. Von 1943 bis 1945 erhält er eine Stelle als Prüfstellenassistent in einem Dessauer Rüstungsbetrieb. Nach Kriegsende verdient er sich zwischen 1945 und 1947 mit Gelegenheitsarbeiten. 1947 erfolgt die erste Ausstellung seiner Werke in Dessau, seitdem ist er, unterbrochen 1953 von einer Tätigkeit als Betonbauer, in Dessau freischaffend tätig. 1948 beteiligt er sich erstmalig an den Landes- und späteren Bezirkskunstausstellungen in Halle (Saale). 1971 kann er an einer Ausstellung in der Staatlichen Galerie Moritzburg zu Halle (Saale) teilnehmen. 1986 realisiert er eine Ausstellung im Bauhaus Dessau. 1990 führt er eine Auseinandersetzung über die geplante Rekonstruktion der Dessauer Bahnhofshalle herbei. Im März 1991 stirbt Marx. Die geplante Ausstellung im Bauhaus Dessau, für die Marx bis zuletzt malte, scheitert."