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Nr. 650

großformatige Rötelzeichnung ohne Titel (Frosch)

attrib.: Ernst Treusch (1881 - 1968) / Leipzig
Art deco
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Rötelzeichnung eines stilisierten Frosches auf leicht tonigem Papier. Evtl. Entwurfszeichnung für ein Schmuckstück oder Deckelknauf. Maße ca. 48 x 63 cm, an den Ecken Montierungsspuren (Durchstiche), li. o. größerer Knick (s. Foto), re. o. kleinere Falte. An verschiedenen Stellen punktuelle Verfärbungen. rechts unten signiert oder "nur" bezeichnet: "TREUSCH". Nach Angabe des Vorbesitzers stammt das Blatt direkt aus dem Nachlaß des bekannten Leipziger Silberschmieds Ernst Treusch und könnte somit durchaus von ihm selbst stammen oder aber auch das Blatt eines Zeitgenossen von Treusch sein.

Ernst Treusch entstammte einer alten Goldschmiedefamilie aus Hanau. Nach seiner Kaufmannslehre und ersten Berufserfahrungen erwarb er zusammen mit Adolf Burkhard 1909 in Leipzig ein Juweliergeschäft, welches er nach dem Ausscheiden seines Kompagnons, spätestens ab 1920, allein weiterführte. In seiner Werstatt arbeiteten so bedeutende Silberschmiede wie Willi Stoll, Erna Zarges-Dürr und Robert Fischer. "In den 20er und 30er Jahren zählte Treusch zu den führenden deutschen Juwelierfirmen." - zitiert aus Bröhan-Museum Berlin "Metallkunst der Moderne", Berlin 2001, siehe auch Christianne Weber: "Schmuck der 20er und 30er in Deutschland", Stuttgart 1990, S. 330.