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Nr. 3071

Medaille Erzh. Maria Annunziata / Prag

Arnold Hartig (1878 - 1972)
Jugendstil
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Bronzemedaille, vorderseitig difizieles, relativ deutlich reliefiertes Portrait der Erzherzogin im Profil nach links, am Unterrand Signatur, rechtsseitig Bezeichnung "ERZH. MARIA ANNUNZIATA" - hier einige Daten zur Person von Wikipedia: Maria Annunziata Adelheid Theresia Michaela Karoline Luise Pia Ignatia, geb. 13. Juli 1876 in Reichenau; gest. 8. April 1961 in Vaduz, war eine Erzherzogin von Österreich und eine Tochter des Erzherzogs Karl Ludwig von Österreich und dessen dritter Gemahlin, der Infantin Maria Theresa von Portugal; sie führte das Büro der Äbte des Conventes im Hradschin, von 1894-1918 war sie Äbtissin in Prag; neben ihrer Mutter war sie die „First Lady“ am Wiener Hofe ihres Onkels Kaiser Franz Joseph, nachdem seine Ehefrau Kaiserin Elisabeth, ermordet wurde; ihr ältester Bruder war der Thronfolger, Erzherzog Franz Ferdinand (ermordet 1914) und ihr zweiter Bruder Otto war der Vater des letzten Kaisers Karl I.

Rückseitig über Wappen Ansicht von Prag: Blick über die Karlsbrücke auf den Hradschin; hier bezeichnet "K.F.A." und datiert "1916". Durchmesser ca. 6,5 cm, relativ gleichmäßige, warme Patina mit geringen Gebrauchsspuren.

zu Arnold Hartig, Künstlerlexikon Vollmer: Sudetendeutscher Medailleur und Bildhauer, geb. 1878 in Brand; Studium an der Kunstgewerbeschule Gablonz, dann bei Stefan Schwartz in Wien; seit 1903 selbständig in Wien; seit 1908 Mitglied im Künstlerhaus Wien; 1938 Staatspreis.

Zitat aus Wikipedia: Arnold Hartig (* 12. August 1878 in Brand bei Tannwald/Nordböhmen; † 2. Februar 1972 in Purkersdorf bei Wien) war ein sudetendeutscher Bildhauer und Medailleur. Er arbeitete sechs Jahrzehnte als Medailleur in Wien. Er war Schüler von Rudolf Zitte und studierte an der Wiener Kunstgewerbeschule bei Stefan Schwartz. Sein Frühwerk 1903/1904 war am Jugendstil orientiert. Im Ersten Weltkrieg entwarf er Kriegsmedaillen. In der schwierigen Nachkriegszeit fertigte er im eigenen Atelier Porträts für Industrielle. Er arbeitete mit dem Wiener Hauptmünzamt zusammen und schuf zahlreiche Schillingmünzen. Berühmt wurden seine Komponistenporträts von Mozart, Haydn, Beethoven und Schubert. In den 1930er Jahren wandte er sich der religiösen Medaille zu. Nach 1945 schuf er Medaillen auf Exponenten der Heimatvertriebenen aus der Tschechoslowakei. Zu seinem Spätwerk gehören Medaillen auf Papst Pius XII., welche weite Verbreitung fanden. Insgesamt schuf er etwa 600 Werke. Seinen künstlerischen Nachlass von etwa 400 Werken übergab er 1965 dem Museum Lauriacum in Enns.