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Nr. 1655

Silberarmband

vermutl. Wolfgang Tümpel
Art deco
280.00 €      VERKAUFT!
Silberarmband (925er), dessen 5 Glieder eine rechteckige Grundform aufweisen und mit schlaufenförmigen Schmuckelementen besetzt sind, L. ca. 17,5 cm. Einfacher Hakenverschluß, siehe Foto. Wohl Deutschland der 20er / 30er Jahre. Das Armband erinnert an eine formähnliche Arbeit von Wolfgang Tümpel. Siehe hierzu Katalog des Museums Huelsmann / Bielefeld "Wolfgang Tümpel, 1903 - 1978, ein Bauhauskünstler aus Bielefeld" mit der Kat.-Nr. 94.

zu Wolfgang Tümpel: geb. 1903 in Bielefeld; 1921/22 Goldschmiedelehre in Bielefeld; 1922-25 Studium am Bauhaus Weimar; 1925 Wechsel in die Metallwerkstatt der Kunsthochschule Giebichenstein zu Karl Müller; 1927-29 eigene Werkstatt in Halle, die dann Hans Przyrembel übernimmt; 1929 über einige Monate Mitarbeit in der Metallwarenfabrik Ruppel in Gotha (wo ein Jahr später auch Marianne Brandt tätig sein wird); im gleichen Jahr Werkstattgründung in Köln; 1933 Rückkehr nach Bielfeld, 1934 erneut Werkstattgründung ("Werkstatt für Schmuck, Gerät und Beleuchtung"); 1939 Meisterprüfung als Silberschmied; 1951 Berufung an die Landeskunstschule Hamburg / Hochschule der Bildenden Künste als Leiter der Metallklasse; 1968 Emeritierung, Werkstatt mit Lehrlingsbetrieb in Ahrensburg; gest. 1978. Zahlreiche nationale und internationale Auszeichnungen, Arbeiten von ihm sind privaten und öffentlichen Sammlungen vertreten. Quelle: o.g. Katalog sowie "Die Metallwerkstatt am Bauhaus", Bauhaus-Archiv Berlin.