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Nr. 1134

Messing-Tablett bzw. -platte

Hayno Focken (1905 - 1968)
Bauhaus und Umfeld
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Handgetriebener, flach-scheibenartiger, leicht ovaler Messing-Korpus mit schmalem, ausgestellten Rand. Durchmesser zwischen ca. 33 und 30,7cm, moderate Patina mit geringen Alters- und Gebrauchsspuren. Am Rand signiert, wohl 1920er, 30er Jahre.

Hayno Focken: wurde 1905 in Lahr (Schwarzwald) geboren war ein deutscher Metallbildner und Silberschmied. Er absolvierte nach einer Lehre bei Max Krüger in Berlin eine Ausbildung bei Professor Karl Müller (1888 – 1972) an der Kunstschule Burg Giebichenstein in Halle, die den Ideen des Deutschen Werkbundes verbundenen war und das später gegründete Bauhaus beeinflusste. Ab 1932 unterhielt Focken eine eigene Werkstatt im baden-württembergischen Lahr, dort 1968 verstorben. Quelle u.a.: Wikipedia.

zu Hayno Focken steht in der "Metallkunst der Moderne", Bestandskatalog des Bröhan-Museums Berlin, Neuauflage von 2001: "Seinen Werken sieht man jederzeit an, daß Hayno Focken Schüler der Burg Giebichenstein in Halle war. Im Vergleich mit den Arbeiten seines Lehrers Karl Müller zeigt sich eine verwandte Vorliebe für große organische Formen, eine ähnliche Art der Oberflächengestaltung des Messinggeräts und dasselbe Festhalten am Prinzip des Kunsthandwerks. Sogar sein Künstlersignet schuf Focken nach dem Vorbild der quadratischen, schlichten Burgmarke. Dabei gehört er keineswegs zu jenem Schülertypus, der sich in der Nachahmung eines einmal gefundenen Vorbilds erschöpft, sondern entwickelte sich zu einem jener bedeutenden Künstler, die bereits in den 30er Jahren viele Aspekte des Stils der 50er Jahre vorwegnahmen."