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Nr. 1043

Handgetriebene dreieckige Messingschale

Emil Funk / Neuruppin
Bauhaus und Umfeld
110.00 €      VERKAUFT!
Handgetriebener Messingcorpus mit dreieckiger Grundform, abgerundete Kanten. Seitenlänge 21,5 cm, H.: 3,5 cm. Zustand: diskrete Gebrauchsspuren, insgesamt schöne Patina. Gemarkt: "E.Funk KG Neuruppin" und bezeichnet mit "S" und "25", ca. 20er Jahre.

Emil Funk war mit seiner Kunstschmiede (wie auch Mutz-Keramik, die Weberei Else Mögelin oder der Bauhäusler Eberhard Schrammen als Drechsler bzw. Tischler) Mitglied der Freilandsiedlung Gildenhall bei Neuruppin, eine bedeutende Kunsthandwerker-Genossenschaft, die nach den Prinzipien des Deutschen Werkbundes und Bauhauses die Einheit von Handwerk und Kunsthandwerk anstrebte. Gegründet wurde sie 1921 vom Architekten Georg Heyer. Zusammen mit dem Deutschen Verein Freiland Gründung der Freilandsiedlung Gildenhall e.G.m.b.H. Die Handwerker schlossen sich zur Handwerkschaft Gildenhall G.m.b.H zusammen, zudem wurde für den Vertrieb eine Hausrat G.m.b.H gegründet, die 3 Verkaufsstellen in Berlin betrieb und auch die Leipziger Herbstmesse beschickte. Ende der Gemeinschaft während der großen Weltwirtschaftskrise, einzelne Firmen existierten aber über diesen Zeitraum hinaus. Quelle: u.a. Werner Onken Modellversuche mit sozialpflichtigem Boden und Geld Varel / Oldenburg Manuskript von 1997.