Rubriken Varia (135) Keramik (559) Glas (256) Porzellan (147) Metall (411) Schmuck (1383) Mode / Handtaschen (76) Fotografie (209) Malerei u. Grafik (1004) Medaillen (158) Hallensia (183) Stilrichtungen Ausstellungen Neue Objekte
Startseite / Rubriken / Medaillen / Medaille: Friedrich Schiller
<–   150/158   –>
Nr. 1331

Medaille: Friedrich Schiller

Arnold Hartig (1878 - 1972)
Jugendstil
75.00 €      VERKAUFT!
Rechteckige, einseitig ausgeführte Plakette aus Bronze: Schillers Kopf im Profil nach links, im Vordergrund Figurenpaar. Am oberen Rand beschriftet: "Die (thüring.?) Gesellschaft zur Förderung der Medaillenkunst und Kleinplastik" Unten Inschrift: "Dem Andenken Schillers 1905", rechts unten sign.: Arnold Hartig, Maße: ca. 3 x 4,5 cm.

zu Arnold Hartig, Künstlerlexikon Vollmer: Sudetendeutscher Medailleur und Bildhauer, geb. 1878 in Brand; Studium an der Kunstgewerbeschule Gablonz, dann bei Stefan Schwartz in Wien; seit 1903 selbständig in Wien; seit 1908 Mitglied im Künstlerhaus Wien; 1938 Staatspreis.

Zitat aus Wikipedia: Arnold Hartig (* 12. August 1878 in Brand bei Tannwald/Nordböhmen; † 2. Februar 1972 in Purkersdorf bei Wien) war ein sudetendeutscher Bildhauer und Medailleur. Er arbeitete sechs Jahrzehnte als Medailleur in Wien. Er war Schüler von Rudolf Zitte und studierte an der Wiener Kunstgewerbeschule bei Stefan Schwartz. Sein Frühwerk 1903/1904 war am Jugendstil orientiert. Im Ersten Weltkrieg entwarf er Kriegsmedaillen. In der schwierigen Nachkriegszeit fertigte er im eigenen Atelier Porträts für Industrielle. Er arbeitete mit dem Wiener Hauptmünzamt zusammen und schuf zahlreiche Schillingmünzen. Berühmt wurden seine Komponistenporträts von Mozart, Haydn, Beethoven und Schubert. In den 1930er Jahren wandte er sich der religiösen Medaille zu. Nach 1945 schuf er Medaillen auf Exponenten der Heimatvertriebenen aus der Tschechoslowakei. Zu seinem Spätwerk gehören Medaillen auf Papst Pius XII., welche weite Verbreitung fanden. Insgesamt schuf er etwa 600 Werke. Seinen künstlerischen Nachlass von etwa 400 Werken übergab er 1965 dem Museum Lauriacum in Enns.