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Nr. 1540

Klassizistische Portraitmedaille C.Gluck

Voigt / Pfeuffer
vor 1900
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Portraitmedaille mit einem Durchmesser von ca. 3cm. VS: Gluck im Profil sowie Bezeichnung "Christoph Gluck, geb. 14. Febr. 1713" signiert "Voigt". Unebenheit im Spiegel in Höhe Stirnbereich (s.Foto), für eine Eisengußmedaille aber insgesamt guter Zustand. RS: Lyra od. ähnliches Instrument und Pflanzen, umseitig beschriftet "ZUR HEIMAT DER TOENE D. 15. Nov. 1767" signiert: "PFFR. F.", was wohl auf Pfeuffer deuten dürfte.

zu Carl Friedrich Voigt (1800 - 1874) einer der bedeutendsten Münzgraveure und Medailleure seiner Zeit. 1820 Aufnahme in die Münzanstalt von Gottfr. Bernh. Loos, der er bald als erster Medailleur vorstand. 1825 akad. Preis im Aktmodellieren, in diesem Jahr Wechsel nach London an die kgl. Münze, später über Paris und Mailand nach Rom. Zusammenarbeit mit Thorvaldsen und Rauch, Mitgl. der Accad. Tiberina. 1829 Berufung als erster Medailleur an die kgl. Münze in München, zahlreiche Aufträge auch für andere europäische Königs- und Fürstenhäuser, ab 1857 dauerhaft in Rom ansässig. 1859 Mitgl. der Deutsch. Künstler-Ver., 1874 Mitglied der Lukas-Akad.

zu Carl Pfeuffer (1801 in Suhl - 1861 in Berlin): vorallem für Loos in Berlin tätiger Medailleur. (Quelle jeweils Thieme/Becker)