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Nr. 2490

Holzschnitt: ohne Titel (Kopf einer jungen Frau)

Hannes H. Wagner (1922 - 2010)
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Holzschnitt, Blattgröße ca. 61 x 43,5 cm. Datiert 1952 (= Entstehungsjahr, späterer Abzug), signiert und bezeichnet 23/30.

zu Hannes H. Wagner: Er entstammt einer Bergarbeiterfamilie aus Schneeberg (Erzgebirge). In seiner Generation entsprangen dieser Familie mehrere Künstler, so sein Cousin, der Maler Jochen Seidel und seine Schwester Sigrid Kupetz, die als Designerin der WMF und als Professorin für Design an der Gesamthochschule Kassel wirkte. Nach dem Abitur in Schneeberg (Erzgebirge) wurde Wagner zum Krieg eingezogen, nach der Kriegsgefangenschaft lernte er bei AGFA Wolfen Chemiefacharbeiter. Er blieb dort bis 1949. Wagner absolvierte von 1950 bis 1955 ein Studium der Malerei bei Charles Crodel und Kurt Bunge an der Kunsthochschule Burg Giebichenstein in Halle (Saale). Nach seinem Diplom erhielt er eine Aspirantur an der „Burg“. In der Zeit des sogenannten „Formalismusstreits“ wurde er selbst Opfer dieser stalinististischen Vorgehensweise und musste 1958 für mehrere Jahre die Hochschule verlassen. Das zu DDR–Zeiten relativ liberale Kollegium dieser Hochschule setzte sich später für seine Wiederberufung ein, zumeist waren die „Burg“– Lehrer selbst Betroffene dieses Formalismusstreits. Dort arbeitete er dann als Hochschullehrer bis zu seiner Emeritierung 1987 als Professor an der heutigen Hochschule für Kunst und Design. Er begründete den Halleschen Kunstverein mit Kollegen 1990 wieder neu und war selbst Vorsitzender des Freundes– und Förderkreises der Burg Giebichenstein Hochschule für Kunst und Design Halle von 1993 bis 1996. Hannes H. Wagner ist mit der Bildhauerin Heidi Wagner-Kerkhof verheiratet. Von 1990 bis 2000 lebten sie in Hohen Neuendorf bei Berlin, im Jahr 2000 kehrten sie nach Halle (Saale) zurück. Der Hauptgrund der Rückkehr war die langsame Abnahme seines Sehvermögens. Sie haben eine Tochter, die Mezzosopranistin Anja Daniela Wagner. Zitiert aus Wikipedia (03/10).